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Renault Mégane R.S. IV 2021 im Test: das Facelift mit mehr Power

Unter den “Hot-hatch”-Herstellern gibt es seit geraumer Zeit ein Wetteifern um die Leistungskrone: etwa von VW mit dem Golf R oder Honda mit dem Civic Type-R. Renault beteiligt sich mit dem Mégane R.S. an diesem Wettrennen. Bei der 2020er-Modellpflege haben die Franzosen die Klinge, sprich den Motor, nachgeschärft. Wie scharf der neue Mégane R.S ist? Unser Test kennt die Antwort!

Inhalte des Testberichts zum Renault Mégane R.S.:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Mégane R.S. Jahrgang 2021: die “Trophäe” bringt 20 Extra-PS

Unter den heißen Öfen der Kompaktklasse, den Kompaktsportwagen, geht es gegenwärtig heiß her. Die Zeiten, in denen der Golf GTI das heißeste und wildeste Eisen auf dem Markt war, sind längst vorbei: mit seinen 245 PS fährt er hinterher. Wer in dem Segment der Hot-hatches etwas gelten will, der muss mindestens 300 PS auf die Straße bringen: wie der Cupra Leon, der Ford Focus RS oder der Honda Civic Type-R zum Beispiel. Im Premium-Segment – beim Audi RS3, beim BMW M1 oder dem Mercedes A-Klasse-AMG-Modell – sind sogar über 400 PS gefordert. Das Premium-Trio interessiert den Renault Mégane R.S. nicht: mit den Modellen von Cupra, Ford, Opel und VW will er sich jedoch sehr wohl messen. In der vierten, 2016 lancierten Generation haben die Franzosen der “R.S.”-Version bereits eine Leistungsspritze von 15 PS verabreicht: mehr als 280 PS brachte der Vierzylinder-Turbobenziner dennoch nicht auf die Welle. Die 300 PS zu knacken, das blieb bisher dem R.S. Trophy vorbehalten – einer für den Rennstreckeneinsatz optimierten Sonderedition. Hat die Modellpflege diese Ausgangslage verändert?

Sie hat. Der jüngste Jahrgang des Renault Mégane R.S. dreht noch kräftiger an der Kurbel:  mit dem Energy TCe 300 und seinen 300 PS sowie 400 bzw. 420 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,9-8,3 Liter auf 100 km, 180-196 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse E). Damit rumort ab sofort jener Vierzylinder ab Werk im R.S., der sich bisher exklusiv in der “Trophy”-Version austoben durfte. Im Wesentlichen sind die zwei Aggregate baugleich. Ein Hubraum von 1.798 cm³ wird auf vier Zylinder verteilt und mit einem Zweistrom-Abgaskrümmer-Turbo (Twin-Scroll) beatmet. Allein die Leistung, die Renault aus der Maschine herauskitzelt, ist gestiegen: um 20 PS und – je nach Getriebe – um 10 bzw. 30 Nm. Sowohl mit der manuellen 6-Gang-Box als auch mit dem optionalen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (EDC) zieht der “R.S.”, zumindest messbar, einen Hauch schneller an: von 0 auf 100 km/h in 5,7 statt 5,8 Sekunden. Allerdings: Der Golf R ist nach wie vor gut eine Sekunde schneller, aber der hat auch einen Allradantrieb; der frontgetriebene Honda Civic Type-R braucht gleichlang wie der Renault.

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Auf der Rennstrecke rekordverdächtig schnell – im Alltag nicht verloren

Bei der Höchstgeschwindigkeit macht sich der stärkere Motor des Mégane R.S. gleichfalls bemerkbar. Mit dem manuellen Schaltgetriebe schafft der Kompaktsportler 260 statt 255 km/h; mit dem EDC streicht der TCe 300 bei 255 km/h die Segel. Trotzdem können wir festhalten: Zu spüren ist der Leistungsschub im Mégane R.S. kaum. Dem Selbstvertrauen tut die Gewissheit, 300 PS unter dem Gesäß zu haben, dennoch gut. Dass mit der Zusatzleistung der Verbrauch und der CO2-Ausstoß in die Höhe schnellen – und mit ihnen die Energieeffizienzklasse sowie die Kfz-Steuer -, wird indes kaum einen Mégane-Fahrer stören. Zum einen ist das bei einem Hot-hatch Nebensache – und zum anderen lässt einen der “R.S.” diese Details schnell vergessen. Wie? Dazu müssen wir kurz Schwung holen. Die schiere Motorleistung ist bei einem Kompaktsportwagen nur ein Puzzleteil, das sich ins Gesamtbild fügen muss. Ob das stimmig ist, lässt sich im Straßenverkehr kaum erkennen. Schwächen im Fahrwerk fallen erst auf, wenn der kompakte Ofen glüht, wenn er ans Limit gebracht wird. Dazu sind öffentliche Straßen jedoch der falsche Ort. Übungen wie diese gehören auf Rennstrecken – am besten auf richtige wie den Nürburgring in der Eifel oder den Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien.

Für hitzköpfige Kompaktsportwagen sind diese Rennstrecken das, was für junge Hitzköpfe der Schulhof ist: die Spielweise für Bewährungsproben. Wer sich hier durchsetzt, verschafft sich Respekt. Und wie schlägt sich der Mégane R.S.? Mit zwei Rundenrekorden für frontgetriebene Hot-hatches: prächtig, würden wir sagen; er lässt niemand geringeren als den Honda Civic Type-R hinter sich. Der einzige Makel: Gefahren wurde mit dem “R.S. Trophy” und nicht dem “R.S.”. Der hat in puncto Leistung wie gesehen gleichgezogen; hinsichtlich der Fahrdynamik hält das “Trophy”-Modell aber seinen Vorsprung. Nur er räubert mit dem “Cup-Fahrwerk über die Kerbs, d.h. mit: strafferen bzw. steiferen Dämpfern und Federn (25 bzw. 30 %) und einem mechanischen Vorderachs-Sperrdifferential. Dadurch ist der Mégane R.S. Trophy noch spritziger, aber auch bockiger unterwegs: alltagstauglich ist nur bedingt. Das Sportfahrwerk des Mégane R.S. gibt sich in dieser Hinsicht – mit seinen hydraulischen Vorder- und Hinterachs-Endschlag – viel verträglicher. An Traktion und Agilität fehlt es trotzdem nicht: dank der “Launch Control” und der “4Control-Allradlenkung (die Hinterachse lenkt bis Tempo 100 dezent mit).

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Modellpflege bringt neue Assistenz- und Infotainmentsysteme

Mit diesen Eigenschaften zaubert uns der neue Renault Mégane R.S. regelmäßig ein schelmisches Grinsen ins Gesicht. Gesteigert wird der Spaß durch die knorrige Begleitmusik der Sport-Abgasanlage und ihrer Klappensteuerung oder alternativ der des “BOSE– Sound-Systems mit 10 Lautsprechern. Dafür, dass uns das Grinsen nicht plötzlich vergeht, sorgt eine kräftige Bremsanlage mit dezenten grauen Bremssätteln. Die Bremsen des “R.S. Trophy”, die dank der Bi-Material-Bremsscheiben noch kräftiger zubeißen, tragen mit ihren roten Sätteln dicker auf. Der neue Notbremsassistent mit Fußgängererkennung versteht es, diese Instrumente auch dann richtig einzusetzen, wenn wir den Einsatz verschlafen. Dick aufzutragen weiß der Mégane R.S. jedoch auch optisch –  das aber ist keineswegs neu.

Renault stattet seinen Hot-hatch vorne wie hinten mit speziell geformten – und dezent überarbeiteten – Stoßfängern aus; hinten geht der Fänger in einen Diffusor über, der im Zentrum das Abgasendrohr beherbergt. Große Lufteinlässe an den Flanken zeigen an, dass eine kräftige Maschine viel Luft zum Atmen braucht. Die in “Titanium-Schwarz” lackierten Außenspiegel sind ein weiterer Blickfang, ebenso wie die 18-Zöller und die breiten Radhausverkleidungen. Sie geben den breiteren Reifen und der vorne wie hinten verbreiterten Spur ein passendes Zuhause. Innen trägt der Mégane R.S. coole Alu-Sportpedale, spezielle Dekorleisten und edel bezogene Sportsitze mit roten Ziernähten zur Schau. Die Sitze packen außerdem fest zu und bieten einen exzellenten Seitenhalt. Zudem sind mit der Modellpflege zwei technische Neuerungen eingezogen: die jüngste Infotainment-GenerationEasy Linkmit einem gut 9 Zoll großen Touchscreen – und das gut 10 Zoll große digitale Kombiinstrument. Auf dem haben wir die Vitalwerte des Motors genau im Blick, ohne den Blick fürs Wesentlich zu verlieren.

Technische Daten des Renault Mégane R.S.

PS-Anzahl: min. 300 PS max. 300 PS
kW-Anzahl: min. 221 kW max. 221 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 8,0 l/100km max. 8,0 l/100km
CO2-Emission: min. 183 g/km max. 183 g/km
Effizienzklasse: min. E max. E
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 40.900 Euro
Stand der Daten: 27.04.2021

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online ist die Kompaktklasse stark vertreten – auch mit Hot-hatches. Drei Beispiele aus unseren über 400 günstigen Neuwagen: der Cupra Leon ab 32.706 Euro und 20 % bzw. ab 233 Euro monatlich, der Audi S3 Sportback ab 40.412 Euro und 11 % bzw. im Monat ab 398 Euro und der Golf 8 R ab 38.813 Euro und 24 % Neuwagen Rabatt bzw. Monatsraten ab 484 Euro. Die Finanzierung lohnt sich bei uns ebenfalls, wie unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 3,99 % Effektivzins und ab 0€ Anzahlung zeigen.

Fazit zum Renault Mégane R.S. Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Die Modellpflege beschert dem Mégane R.S. vor allem einen kräftigen Leistungssprung: von 280 auf 300 PS. Das bringt den Renault auf Augenhöhe mit dem Cupra Leon und dem Honda Civic Type-R; auf der Rennstrecke lässt er die zwei sogar hinter sich. Aufgewertet hat Renault außerdem die Assistenten – und die digitale Ausstattung. Bei MeinAuto.de legt der R.S. ab 34.433 Euro los: 17,5 % oder knapp 7.200 Euro unter dem Listenpreis.

5 von 5 Punkten

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