▶ Innenraum & Ausstattung
Toyotas Kompakt-SUV mit wesentlich mehr Bewegungsfreiheiten als der Corolla oder der C-HR
Auf die Vergabe und Verteilung des Platzangebotes nimmt die 2025er-Modellpflege keinen Einfluss. Beides ist Toyota beim Corolla Cross Hybrid schon im ersten Anlauf gut gelungen. Die Achsen liegen beim Kompakt-SUV mit 2,64 Metern ebenso weit auseinander wie beim ca. 10 Zentimeter kürzeren Toyota C-HR. Trotzdem können wir uns im Corolla Cross um einiges ungezwungener ausbreiten.
Das ungezwungene Ausbreiten endet erst ab eine Größe von knapp 2 Metern. Insbesondere hinten fällt der Toyota für ein Kompaktmodell ausgesprochen geräumig aus: so lange sich die Zahl der erwachsenen Passagiere auf zwei beschränkt. Für ein SUV, das sich besonders an kleine und junge Familien richtet, ist mehr aber indes nicht nötig.
Der großzügige Kofferraum hat seine praktischen Eigenheiten
Beim Verlangen nach Stauraum gleicht die Familie jedoch der kleinen Raupe Nimmersatt aus dem gleichnamigen Kinderbuch-Klassiker. Es kann nie genug sein. Beim Corolla Cross Hybrid fasst der Kofferraum 425 bis 1.313 Liter; beim C-HR 424 bis 1.132. Und was packen die Mitbewerber ein? Der Dacia Duster lädt 430 bis 1.522 Liter Gepäck, der Renault Symbioz E-Tech Full Hybrid 492 bis 1.582; und der VW T-Roc II als Vollhybrid 475 bis 1.350 Liter.
Der Corolla Cross ist demnach in bester Gesellschaft. Seine 73 Zentimeter hohe Ladekante gehört zu den niedrigsten im Segment; beim Corolla-Kombi liegt sie allerdings noch ca. 10 Zentimeter tiefer. Innen misst die Ladekante beim SUV 10 Zentimeter, bei umgeklappten Lehnen bleibt ebenfalls eine Stufe im Ladeboden zurück. Das hat Toyota beim Corolla Touring Sports sauberer gelöst. Beim Schließen der Kofferraumklappe bleiben die Hände ab der ʺTeamplayer"-Ausstattung sauber – die Klappe öffnet und schließt ab dieser Linie elektrisch.
Außergewöhnlich hohes Serienausstattungs-Niveau durchschnittliche Verarbeitungs- und Materialqualität
Zwei Niveaus darunter liegt die Basisausstattung ʺComfort". Absolut gesehen platziert Toyota die Basis des Toyota Corolla Cross jedoch sehr hoch. Er ist ab Werk besser ausgestattet als die meisten seiner Gegenspieler. Was heißt das konkret? Die ʺComfort"-Linie umfasst eine 2-Zonen-Klimaautomatik. Ihr spendiert Toyota unter dem frei stehenden, 10,5 Zoll großen Touchscreen eine eigene Bedieninsel mit handlichen Drehreglern. Links vom Bedienbildschirm liegt das 12,3 Zoll große und übersichtliche Digitalinstrument.
Mit dem Touchscreen ist ab Werk ein Cloud-Navi verbunden. Es integriert Smartphones kabellos, ist auch per Sprache zu bedienen – und überzeugt uns im Test mit einer einfachen, flüssigen Menüführung. Ergonomischer geworden ist im Zuge der Modellpflege die Mittelkonsole. Sie umfasst seither eine verschiebbare Armlehne, sinnvoller geformte Becherhalter – und ein stärkeres Smartphone-Ladefach. Es ist im Corolla Cross ebenso Serie wie die Sitzheizung und die Schaltwippen hinterm Lenkrad.