▶ Innenraum & Ausstattung
Glasdach und eine fürstliches Platzangebot als Serien-Vorzüge
Innen profitiert der Smart #5 ebenfalls von einer aufgelockerten Atmosphäre. Den Innenraum lockert das große, bereits im Basismodell “Pro” verbaute Halo-Glasdach auf. Leger los geht es jedoch schon beim Einsteigen. Die rahmenlosen Türen verleihen dem SUV die mondäne Lässigkeit eines Coupes. Auf den Sitzen geht es in dieser Fasson weiter: namentlich locker und luftig.
Die hoch aufgeschossene Karosserie und der 2,90 Meter lange Radstand gewähren insbesondere den Gästen im Fond große Freiheiten: ihren Köpfen wie ihren Beinen und Knien. Zum Vergleich: Beim Mercedes EQB stehen die Achsen 2,83, beim BMW iX3 2,86 Meter auseinander. Bleiben wir gleich bei diesem Premium-Duo. Der BMW packt hinten 510 bis 1.560 Liter ein, der Mercedes 495 bis 1.710 Liter. Und der Smart #5?
Mit großem Kofferraum, praktischem Frunk & stattlicher Ausstattung
Das große Smart-SUV verstaut im Kofferraum hinten 630 bis 1.530 Liter. In den Frunk vorne passen 72 und bei den Allrad-Modellen 47 Liter. Mit einer verschiebbaren Rückbank wie das Modell der Mercedes-Mutter kann der #5 indes nicht dienen. Dafür können wir bei ihm alle vier Sitze so verstellen, dass ein Schlafbereich entsteht. Übertrieben bequem ist er zwar nicht – aber auf jeden Fall bequemer als eine Übernachtung im Freien auf steinigem Boden.
Der Sitzkomfort lässt sich im Fond gegen Aufpreis von gut auf sehr gut erhöhen: mit einer Sitzheizung und den elektrisch verstellbaren Rücklehnen. Der Fahrer- und Beifahrersitz sind im Smart #5 in jedem Fall elektrisch einstellbar; ferne auch die Sitzheizung, die elektrische Heckklappe sowie die elektrisch versenkbaren Türgriffe.
Trotz vier übersichtlicher Displays und kein unübersichtliches Bedienkonzept
Dem Basismodell #5 Pro spendiert Smart außerdem eine 2-Zonen-Klimaautomatik und ein beeindruckendes Anzeigen-Ensemble. Vor uns blicken wir auf ein etwas mehr als 10 Zoll großes Digitalinstrument in Full-HD-Auflösung. Der über der Mittelkonsole angebrachte, 13 Zoll große Zentraldisplay mit OLED-Anzeige ist formale vom Kombiinstrument unabhängig. Optional bzw. ab der ʺPremium"-Line geht es jedoch eine harmonische Verbindung – allerdings mit einem zweiten OLED-Display, das Smart vor dem Beifahrer platziert.
In dieser Konfiguration ist das Armaturenbrett durchgehen mit digitalen Anzeigen belegt. Herkömmliche Regler und Schalter finden keinen Platz mehr. Am linken Rand des Haupt-Touchscreens gibt es einige permanente Touch-Schnellwahlelemente: zum Aus- und Einschalten des Navigations- und Infotainmentsystems, zur Aktivierung der Wahlblinkanlage; oder zum Wechsel der ʺDrive Modes". Ergänzt wird diese Bedienebene durch eine KI-gestützte Sprachsteuerung.
Dieses Bedienkonzept sieht auf den ersten Blick überzeugen aufgeräumt aus – und es umfasst auch einige nette Features. Das Hin- und Herwischen von Inhalten zwischen den Touchscreens hat was – so lange er Smart #5 steht. Während der Fahrt ist die Bedienung jedoch teilweise mühsam; das Kramen in den Menüs und zahllosen Einstellmöglichkeiten lenkt vom Verkehr ab. Das genaue Gegenteil erreicht Smart mit dem gut 25 Zoll großen Head-up Display und seinen ʺAR"-Einblendungen. Es ist dazu angetan, den Verkehr besser im Blick zu haben.