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Smart #5

Ist das Mittelklasse-SUV ein echter Smart oder noch smarter?

Ein kleiner, elektrischer angetriebener und aufs Wesentliche reduzierter Zweisitzer: so war der Smart ursprünglich gedacht. Auf dem Weg in die Serie blieb vieles auf der Strecke. Eine Ursprungs-Idee tragen aber alle aktuellen Smart-Modelle in sich: den batterieelektrischen Antrieb. Das größte Exemplar ist das 4,7 Meter lange Mittelklasse-SUV Smart #5. Wie schlau er im Vergleich mit dem BMW iX3, Mercedes EQB & Co aussieht, zeigt unser Test.

Smart #5 Frontansicht
© Smart
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CarCoach-Schnellcheck

Smart #5

Stärken:

  • 400 od. 800V & 340 bis 646 PS
  • 400 kW DC-Laden, 590 km Reichweite
  • hochwertige Einrichtung & Ausstattung
  • geräumiger Innen- bzw. Stauraum
  • Fahrdynamik & Fahrkomfort

Schwächen:

  • unübersichtliche Bedienung
  • durchschnittliche Effizienz
Smart #5 seitliche Heckansicht
© Smart
▶ Karosserie & Design

Das größte, stattlichste SUV im Sortiment – und das einzige mit Steilcheck

Aus Sicht der Nachhaltigkeit wäre die Ursprungsidee des Smart das Nonplusultra. Diese Grundidee wurde von einigen der Initiatoren auch umgesetzt: in Form des dreirädrigen, 3,16 Meter langen Sam. Ihm fehlen allerdings einige der Kerntugenden, die ein modernes Auto erfüllen muss, um nachgefragt zu werden. Zwei wesentliche sind das Bedürfnis nach Schutz und Status – und von beidem hat der Smart #5 augenscheinlich viel zu bieten.

Der 4,70 Meter lange Smart #5 ist – mit einer Länge von 4,70 und einer Breite von 1,92 Metern – unangefochten das größte Modell im Smart-Sortiment. Außerdem ist es das einzige Steilheck-SUV im Programm des Daimler-Geely-Joint-Ventures. Der 4,30 Meter lange Smart #1 und der 4,40 Meter Smart #3 sind als Crossover bzw. SUV-Coupe ausgeführt. Ersichtlich ist der formale Unterschied u.a. an der Bauhöhe.

Der Smart #5 baut mit 1,71 Metern 8 bzw. 15 Zentimeter höher als der #1 und #3: das verleiht ihm rein optisch mehr Statur. Sie unterstreicht der #5 mit: einem langen Radstand, kurzen Überhängen sowie einer kräftigen Front- respektive Heckpartie. Die Nase wirkt dank der hohen Motorhaube und des voll verblendeten Kühlergrills besonders mächtig. Aufgelockert wird die Optik durch die längliche Lichtsignatur der “Cyber Sparks”-Scheinwerfer.

▶ Innenraum & Ausstattung

Glasdach und eine fürstliches Platzangebot als Serien-Vorzüge

Innen profitiert der Smart #5 ebenfalls von einer aufgelockerten Atmosphäre. Den Innenraum lockert das große, bereits im Basismodell “Pro” verbaute Halo-Glasdach auf. Leger los geht es jedoch schon beim Einsteigen. Die rahmenlosen Türen verleihen dem SUV die mondäne Lässigkeit eines Coupes. Auf den Sitzen geht es in dieser Fasson weiter: namentlich locker und luftig.

Die hoch aufgeschossene Karosserie und der 2,90 Meter lange Radstand gewähren insbesondere den Gästen im Fond große Freiheiten: ihren Köpfen wie ihren Beinen und Knien. Zum Vergleich: Beim Mercedes EQB stehen die Achsen 2,83, beim BMW iX3 2,86 Meter auseinander. Bleiben wir gleich bei diesem Premium-Duo. Der BMW packt hinten 510 bis 1.560 Liter ein, der Mercedes 495 bis 1.710 Liter. Und der Smart #5?

Mit großem Kofferraum, praktischem Frunk & stattlicher Ausstattung

Das große Smart-SUV verstaut im Kofferraum hinten 630 bis 1.530 Liter. In den Frunk vorne passen 72 und bei den Allrad-Modellen 47 Liter. Mit einer verschiebbaren Rückbank wie das Modell der Mercedes-Mutter kann der #5 indes nicht dienen. Dafür können wir bei ihm alle vier Sitze so verstellen, dass ein Schlafbereich entsteht. Übertrieben bequem ist er zwar nicht – aber auf jeden Fall bequemer als eine Übernachtung im Freien auf steinigem Boden.

Der Sitzkomfort lässt sich im Fond gegen Aufpreis von gut auf sehr gut erhöhen: mit einer Sitzheizung und den elektrisch verstellbaren Rücklehnen. Der Fahrer- und Beifahrersitz sind im Smart #5 in jedem Fall elektrisch einstellbar; ferne auch die Sitzheizung, die elektrische Heckklappe sowie die elektrisch versenkbaren Türgriffe.

Trotz vier übersichtlicher Displays und kein unübersichtliches Bedienkonzept

Dem Basismodell #5 Pro spendiert Smart außerdem eine 2-Zonen-Klimaautomatik und ein beeindruckendes Anzeigen-Ensemble. Vor uns blicken wir auf ein etwas mehr als 10 Zoll großes Digitalinstrument in Full-HD-Auflösung. Der über der Mittelkonsole angebrachte, 13 Zoll große Zentraldisplay mit OLED-Anzeige ist formale vom Kombiinstrument unabhängig. Optional bzw. ab der ʺPremium"-Line geht es jedoch eine harmonische Verbindung – allerdings mit einem zweiten OLED-Display, das Smart vor dem Beifahrer platziert.

In dieser Konfiguration ist das Armaturenbrett durchgehen mit digitalen Anzeigen belegt. Herkömmliche Regler und Schalter finden keinen Platz mehr. Am linken Rand des Haupt-Touchscreens gibt es einige permanente Touch-Schnellwahlelemente: zum Aus- und Einschalten des Navigations- und Infotainmentsystems, zur Aktivierung der Wahlblinkanlage; oder zum Wechsel der ʺDrive Modes". Ergänzt wird diese Bedienebene durch eine KI-gestützte Sprachsteuerung.

Dieses Bedienkonzept sieht auf den ersten Blick überzeugen aufgeräumt aus – und es umfasst auch einige nette Features. Das Hin- und Herwischen von Inhalten zwischen den Touchscreens hat was – so lange er Smart #5 steht. Während der Fahrt ist die Bedienung jedoch teilweise mühsam; das Kramen in den Menüs und zahllosen Einstellmöglichkeiten lenkt vom Verkehr ab. Das genaue Gegenteil erreicht Smart mit dem gut 25 Zoll großen Head-up Display und seinen ʺAR"-Einblendungen. Es ist dazu angetan, den Verkehr besser im Blick zu haben.

▶ Motor & Antrieb

343 PS und 400 Volt im Basismodell, sonst 800 Volt und bis zu 646 PS

Der genaue Blick aufs Verkehrsgeschehen ist mit dem Smart #5 auch angeraten: denn das Mittelklasse-SUV hat viel bis sehr viel Leistung – ob mit 400 oder 800 Volt (Energieverbrauch (kombiniert) 18,4 bis 19,9 kWh/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 0 g/km, CO2-Klasse A). Mit 400 Volt Spannung arbeitet der im Basismodell #5 Pro verbaut Lithium-Eisen-Phosphat-Akku mit 76 kWh Fassungsvermögen. An ihn angeschlossen ist eine Permanent-Magnet-Synchronmaschine (PMSM) mit 340 PS und 373 Nm.

Sie agiert an der Hinterachse und beschleunigt den Smart #5 in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 sowie 200 km/h in der Spitze. Ab dem ʺPro+"-Modell verdoppelt smart das Spannungslevel des Akkus auf 800 Volt. Damit lässt der #5 die Premium-Herausforderern Audi Q4 e-tron, Mercedes EQB und BMW iX3 hinter sich; und schließt zum Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 auf.

Neben Spannung wird auch die Zellchemie und die Kapazität verändert. Zum Einsatz kommt ein ʺNickel Kobalt Mangan”-Akku (NCM) mit 100 kWh Bruttokapazität. Im Smart #4 Pro+ und Premium nutzt diese Energie ein Hinterachsantrieb mit 363 PS und 373 Nm – im Smart #5 Pulse, Summit Edition sowie Brabus schaltet sich vorne noch ein Asynchronmotor hinzu. Das steigert die Leistung auf 588 PS und 643 Nm oder 646 PS und 710 Nm im ʺBrabus".

▶ Komfort & Fahrgefühl

Dynamisch wie ein Sportwagen, komfortable bzw. ausdauernd wie ein Familienauto – und bis zu 400 kW Ladeleistung

Die Fahrleistungen profitieren logischerweise von diesen Leistungssteigerungen. Der Smart #5 Pro und #5 Premium erledigen den 0-100 Sprint in 6,5 Sekunden; der #5 Pulse und #5 Summit Edition in 4,9. Gegen den Smart #5 Brabus muss sich sogar der Kia EV6 GT in Acht nehmen. Der Smart kackt den 100er nach 3,8 Sekunden, der Kia nach 3,5. Bei der Ausdauer hat der #5 die Nase vorn. Die Allradvarianten schaffen auf dem Normprüfstand 540 Kilometer am Stück; die Heckantriebe mit dem großen Akku 590 Kilometer.

Nur das Basismodell ist mit 465 Kilometern Reichweite etwas kurzatmig für die Klasse. Die DC-Ladeleistung geht bei ihm mit 150 kW in Ordnung – beim 800-Volt-Akku ist sie mehr als das, sie ist exorbitant. 400 kW kann aktuell kein anders BEV aus dem DC-Anschluss ziehen. Selbst ohne diese Maximalleistung ist das Laden in weniger als 20 Minuten erledigt.

Mit der Ladeleistung ist der Smart #5 sogar dem neue Elektro-Überflieger der Mutter, dem Mercedes CLA EQ überlegen. Der geht mit der nachgeladenen Energie aber viel sorgsamer um. Ladeverluste inklusive begnügt sich das Coupe mit 15 kWh. Der hoch aufgeschossene #5 zieht über 20 kWh aus dem Akku. Angesichts des hohen Aufbaus umso erstaunlicher ist die Fahrdynamik des Smart #5. Er liegt so satt auf der Straße wie ein Sportwagen; und federt dennoch so komfortabel wie ein Familienauto.

▶ Kosten

Smart eingepreist

Angesichts dieses hohen technischen Niveaus fällt der Preis des Smart #5 überraschend moderat aus. Mit der Basisversion samt LFP-Akku startet das Elektro-SUV deutlich unter 50.000 Euro und bewegt sich damit ungefähr auf dem Niveau eines Opel Grandland Electric. Entscheidet man sich für die Variante mit größerer NMC-Batterie, steigt der Einstiegspreis zwar über die 50.000-Euro-Marke. Im Vergleich zu ähnlich großen und leistungsstarken Elektro-SUVs bleibt der Smart jedoch weiterhin konkurrenzfähig. So liegt sein Preis beispielsweise weiterhin unter dem eines Polestar 4.

CarCoach-Fazit - David Autoschlüssel

Fazit

Der Smart #5 hat mit der ursprünglichen Idee eines kleinen, günstigen und nachhaltigen Smart nur noch wenig gemeinsam – dennoch ist er der beste Smart, den ich bisher gefahren bin. Schon das Basismodell überzeugt mit starkem Antrieb (340 PS) und großem Akku, während die Version mit 100-kWh-NMC-Akku, 800-Volt-Technik und bis zu 400-kW-Schnellladen besonders beeindruckt und in weniger als 20 Minuten laden kann. Bei den Allradvarianten mit bis zu 646 PS übertreibt es Smart allerdings etwas, denn die enorme Leistung geht zulasten der Effizienz und sorgt für einen Verbrauch von deutlich über 20 kWh. Dafür punktet das große SUV mit viel Platz, hochwertiger Ausstattung und einem komfortablen, gleichzeitig dynamischen Fahrwerk – auch wenn die stark digitalisierte Bedienung gewöhnungsbedürftig ist und Modelle wie der Mercedes CLA EQ der ursprünglichen Nachhaltigkeitsidee näherkommen; preislich bleibt er dennoch moderater als etwa der Polestar 4.

Der Smart #5 richtet sich damit vor allem an Käufer, die ein großes, leistungsstarkes Elektro-SUV mit viel Platz und moderner Technik suchen.

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