▶ Innenraum & Ausstattung
Noch geräumiger selbst für sieben, noch variabler, noch mehr Stauraum
Luftig offen wirkt der Skoda Kodiaq II auch innen. Die Wirkung hat ihre Gründe. Die großen Fensterflächen sind ein Grund, das optionale Panorama-Glasdach wäre ein zweiter. Der wichtigste Impuls fürs offene Raumgefühl ist jedoch die schlichte Tatsache, dass der Kodiaq außergewöhnlich geräumig ist: so geräumig wie kein zweiter im Segment. Skoda hat es geschafft, den Insassen überall noch ein paar Millimeter mehr Luft zu verschaffen. Das spürt man.
Besonders groß ist der Freiheitsgewinn auf den optionalen Sitzen in Reihe drei. Sie sind jetzt mehr als reine Notsitze. Die Sitzbelegung bestimmt mit, wie groß der Stauraum des Kodiaq Nr. 2 ausfällt. Gigantisch ist er in jedem Fall. Der 5-Sitzer packt 910 bis 2.105 Liter ein, der 7 Sitze 340 bis 1.945. Skoda hat auch an all jene gedacht, die dem Stau- und Beinraum spielen wollen. Die Rückbank bewegt sich bei Bedarf um zehn Zentimeter nach vor oder zurück.
Luxuriöser, besser ausgestattet und nach wie vor einfach zu bedienen
Damit nicht genug: Die Lehnen der Rücksitze lassen sich im Kodiaq in der Neigung einstellen und einzeln umklappen; die Entriegelung erfolgt einfach vom Kofferraum aus. All diese Extras sind Teil der Basisausstattung “Selection”: gleich wie die Sitzheizung der Vordersitze. Wir sitzen im Test in den optionalen Sitzen mit Memory- und Massagefunktion: vorzüglich, wie wir hinzufügen wollen.
Vorzüglich arbeitet im Skoda ab Werk zumal die 3-Zonen-Climatronic. Das liegt auch an der einfachen Bedienung, die wiederum auf die drei digitalen Drehregler zurückzuführen ist. Sie sind unterhalb der zentralen Luftausströmer platziert. Mit ihnen gelingt es Skoda, die Vorzüge der haptischen und digitalen Bedienung funktional zu kombinieren. Die beiden äußeren “Smart Dials” regeln die Temperatur – und nach einem kurzen Knopfdruck – die Sitzheizung.
3-Zonen-Klimaautomatik und feine Einrichtung ab Werk – Navi kostet extra
Der zentrale Digital-Drehregler lässt sich individuell mit maximal vier Funktionen belegen. So kann er die Lautstärke regeln oder die Navigationskarte zoomen. Das Navigationssystem installiert Skoda im Kodiaq jedoch erst gegen Aufpreis – eines der wenigen Mankos. Ab Werk unterrichten und unterhalten: das Infotainmentsystem “Basic” mit seinem 10-Zoll-Touchscreen und das ebenso große “Digital Cockpit Plus”. Gleichfalls Serie sind die kabellose Smartphone-Integration; und die induktive Ladefunktion für zwei Mobilgeräte.
Wie hochwertig und edel der Innenraum eingerichtet ist, bestimmt der Kunde mit der Wahl der “Design Selection”. Von nachhaltiger Natur und hoher Verarbeitungsqualität sind alle Innenausstattungen. Die Basis-Variante heißt “Loft”; sie lässt sich mit drei verschiedenen Designs individuell veredeln. Die zweite Ausstattungs-Linie Sportline hat ihre eigene “Design Selection”: mit vielen Details aus hochwertigen Mikrofaser-Stoffen.