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Ladegeschwindigkeit

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Die Ladegeschwindigkeit von Elektroautos gibt an, wie schnell der Akku des Fahrzeugs die Energie aus einer Stromquelle aufnimmt. Sie wird in Kilowatt pro Stunde (kW/h) gemessen und hat Einfluss auf die Ladedauer in Minuten oder Stunden.

Was beeinflusst die Ladegeschwindigkeit?

Die Ladegeschwindigkeit ist abhängig davon, welche Ladeleistungen zur Verfügung stehen. Je nach Modelltyp und Marke weisen Elektroautos unterschiedliche maximale Leistungsgrenzen auf. Zusätzlich ist insbesondere die Art der Ladestation ausschlaggebend dafür, wie viele Kilometer Reichweite in welche Zeit nachgeladen werden können. An einer haushaltsüblichen Schuko-Steckdose fließt der Strom grundsätzlich deutlich langsamer als an einer öffentlichen Ladesäule oder gar einer Gleichstrom-Schnellladestation.

Anschlusstyp für das E-Auto Übliche Ladeleistung (kW)
Schuko-Steckdose 2,3
Wallbox-Steckdose 3,6-22
Ladesäule 10-22
Schnellladesäule 50-300

Weitere Einflussfaktoren

Auch die Bordelektronik des E-Autos, die Außentemperaturen bzw. die Temperatur der Batterie und der Ladezustand des Akkus haben Einfluss auf die Geschwindigkeit des Ladevorgangs. Die Hersteller geben häufig die maximale Ladegeschwindigkeit für E-Auto-Modelle an. Allerdings fließt der Strom nicht so gleichmäßig in die Batterie wie der Sprit in den Tank von konventionellen Fahrzeugen. Im Verlauf einer Ladekurve wird die maximale Ladeleistung in der Regel nur kurzzeitig erreicht. Für die reelle Ladegeschwindigkeit ist zu beachten:

  • Akkus von E-Autos laden üblicherweise aufgrund spezifischer elektrochemischer Prozesse am besten bei Durchschnittstemperaturen von ca. 20 Grad Celsius. Bei extrem niedrigen oder hohen Außentemperaturen, d. h. insbesondere im Sommer und im Winter, sind Einbußen bei der Ladegeschwindigkeit zu erwarten.
  • Bei einem geringen Ladezustand (SoC = State of Charge) des Akkus, lädt dieser im Regelfall schneller, weil er mehr Leistung verkraften kann. Die schnellste Ladung erfolgt im Normalfall bei einem SoC zwischen 20 und 80 Prozent. Ist die Batterie bereits mehr als 80 % geladen, drosselt die Elektronik des E-Autos deshalb für gewöhnlich die Ladeleistung. Am zeiteffizientesten ist es demnach, die Ladung bei relativ geringem Batteriestand zu beginnen.

Batteriemanagement bzw. Bordelektronik sorgen bei Elektroautos dafür, dass die Ladeleistung bzw. die Ladegeschwindigkeit z. B. im Falle von Temperaturschwankungen oder hohen Akku-Ladezuständen reduziert wird, um Schäden am Akku zu vermeiden.

Die Ladegeschwindigkeit ist somit vom Elektroauto selbst aber auch von verschiedenen äußeren Faktoren abhängig. Sie kann deshalb nicht pauschal bestimmt werden.

Ladegeschwindigkeit
© Unsplash

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