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BAFA-Prämie für Peugeot-Elektroautos

Staatliche Förderung ab 2026 wieder möglich

Das Wichtigste in Kürze:

  • Fördertopf: 3 Mrd. € – reicht für rund 800.000 Fahrzeuge
  • Förderhöhe: bis zu 6.000 €, abhängig von Fahrzeug & Einkommen
  • Gilt für: reine Elektroautos, Brennstoffzelle, teils Plug-in-Hybride
  • Kauf & Leasing von Neuwagen förderfähig
  • Nur für Privatpersonen, nicht für Gewerbe
  • Antrag online, rückwirkend ab Zulassung 01.01.2026 möglich

Hinweis: Die Details zur neuen E-Auto-Kaufprämie sind noch nicht final. Umweltminister Carsten Schneider hat die Vorstellung kurzfristig verschoben auf Montag den 19.01.2026 verschoben, da innerhalb der Bundesregierung noch Abstimmungen laufen.

Peugeot E-3008 beim Aufladen
Peugeot E-3008 | © Peugeot

Die Bundesregierung führt die E-Auto-Förderung für Privatpersonen wieder ein. Das neue Programm aus dem Bundesumweltministerium unter Leitung von Carsten Schneider (SPD) gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 und richtet sich gezielt an Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen. Dafür stellt der Bund 3 Milliarden Euro bereit – genug für rund 800.000 geförderte Fahrzeuge. MeinAuto.de zeigt, wer Anspruch auf die neue Elektroprämie hat, wie hoch die Förderung ausfällt und wie du sie beantragst.

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Wer bekommt die E-Auto-Prämie?

Die Förderung ist ausschließlich für Privathaushalte gedacht. Unternehmen und gewerblich genutzte Fahrzeuge sind ausgeschlossen. Voraussetzung ist außerdem, dass das Fahrzeug neu zugelassen wurde.

Zusätzlich gilt eine Einkommensgrenze: Förderberechtigt sind Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis voraussichtlich 80.000 Euro. Die endgültige Grenze wird vom Umweltministerium noch offiziell bestätigt.

Die Höhe der Förderung hängt ab von:

  • dem zu versteuerndem Jahreseinkommen des Haushalts

  • der Familiengröße

  • der Antriebsart des Fahrzeugs

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Für welche Fahrzeuge gibt es Geld?

Gefördert werden Neuwagen, die entweder gekauft oder geleast werden. Der Listenpreis spielt dabei keine Rolle. Förderfähig sind:

Für Plug-in-Hybride gelten allerdings klare technische Vorgaben:

  • maximal 50 g CO₂ pro Kilometer oder

  • mindestens 80 Kilometer elektrische Reichweite

Erfüllt ein Plug-in-Hybrid diese Bedingungen nicht, gibt es keine Förderung.

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Wie hoch ist die E-Auto-Prämie?

Die neue E-Auto-Prämie setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: einer festen Basisförderung und individuellen Zuschlägen, die sich nach Deiner persönlichen Situation richten. Entscheidend sind vor allem die Antriebsart, das Haushaltseinkommen und die Familiensituation.

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Basisprämie: Das bekommst Du auf jeden Fall

Unabhängig von Einkommen oder Familienstand gibt es eine feste Grundförderung – je nach Fahrzeugtyp:

  • 3.000 Euro für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Brennstoffzellenfahrzeuge

  • 1.500 Euro für förderfähige Plug-in-Hybride

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Zuschläge: Mehr Geld für Familien und bestimmte Lebenssituationen

Zusätzlich zur Basisprämie sind Zuschläge vorgesehen. Diese sollen gezielt Haushalte entlasten, für die der Umstieg auf ein Elektroauto finanziell besonders relevant ist. Geplant sind unter anderem:

  • Zuschläge für Familien mit Kindern

  • weitere Aufschläge abhängig von Haushaltseinkommen und Familiengröße

Je mehr Förderkriterien du erfüllst, desto höher fällt die Prämie aus. Ziel ist es, vor allem niedrige und mittlere Einkommen stärker zu unterstützen.

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Gesamtförderung: So viel ist möglich

Insgesamt kannst du mit der neuen E-Auto-Prämie je nach persönlicher Situation mit zwischen 1.500 und 6.000 Euro rechnen:

  • 1.500 Euro: z. B. für einen Plug-in-Hybrid ohne Zuschläge

  • 3.000 Euro: für ein reines Elektroauto ohne Zusatzboni

  • bis zu 6.000 Euro: für Familien oder Haushalte mit mehreren Förderzuschlägen

Die Förderung wird nach der Zulassung des Fahrzeugs ausgezahlt und kann rückwirkend beantragt werden, wenn das Auto ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen wurde.

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Wie beantrage ich die E-Auto-Prämie?

Der Antrag erfolgt online über ein Portal des Bundesumweltministeriums, das voraussichtlich im Mai 2026 freigeschaltet wird.

Wichtig:

  • Die Förderung kann rückwirkend beantragt werden

  • Entscheidend ist das Datum der Neuzulassung (ab 1. Januar 2026)

  • Benötigt werden voraussichtlich Nachweise zu Einkommen, Fahrzeug und Zulassung

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Rückblick: Entwicklung der E-Auto-Förderung in Deutschland

Seit 2016 gibt es in Deutschland den Umweltbonus als staatliche Kaufprämie für Elektroautos. Die Höhe der Förderung richtete sich nach dem Nettolistenpreis des Fahrzeugs und wurde sowohl vom Staat als auch von den Herstellern getragen. Bis Ende 2023 erhielten Neuwagen bis 40.000 Euro maximal 6.750 Euro – 4.500 Euro vom Staat und 2.250 Euro vom Hersteller. Für Fahrzeuge zwischen 40.000 und 65.000 Euro lag die Förderung bei maximal 4.500 Euro (3.000 € Staat, 1.500 € Herstelleranteil). Auch junge Gebrauchtwagen bis 65.000 Euro waren förderfähig und konnten bis zu 4.500 Euro erhalten. Plug-in-Hybride wurden zunächst ebenfalls unterstützt, entfielen jedoch ab dem 1. Januar 2023. Bei Leasing hing die Höhe der Prämie von der Vertragslaufzeit ab: ab 24 Monaten gab es die volle Förderung, bei kürzeren Verträgen wurde sie anteilig reduziert.

Ende 2023 kam es zu einem abrupten Ende der BAFA-Förderung: Am 17. Dezember 2023 wurden die Mittel für 2024 gestrichen, wodurch die Prämie vorzeitig wegfiel. Dies führte zu einem spürbaren Einbruch bei den Neuzulassungen von Elektroautos. Anfang 2025 waren dennoch rund 1,6 Millionen reine Elektroautos in Deutschland zugelassen – das entsprach einem Anteil von 3,3 Prozent am Pkw-Bestand. Hinzu kamen etwa 967.000 Plug-in-Hybride. Ursprünglich war ab 2024 eine schrittweise Reduzierung der Prämie geplant: Der maximale staatliche Anteil sollte auf 3.000 Euro gesenkt, die förderfähige Preisspanne eingeschränkt und Fahrzeuge über 45.000 Euro komplett ausgenommen werden. Diese Pläne wurden durch das vorzeitige Ende der Förderung jedoch nicht umgesetzt.

Im Oktober 2025 verständigten sich CDU/CSU und SPD darauf, die Kaufprämie für Elektroautos erneut einzuführen. Geplant ist eine staatliche Förderung in Milliardenhöhe, die Neuwagenkäufer entlasten und den Absatz von Elektroautos wieder ankurbeln soll. Damit steht nach einer Phase ohne staatliche Unterstützung ein Comeback der Elektroauto-Prämie bevor, das die Marktanteile von Elektrofahrzeugen in Deutschland wieder steigern soll.

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